nach langer Wartezeit bin ich wieder da - und diesmal auch wieder mit Bildern!!!
Hoff ihr habt mich nich allzusehr vemisst :)
Die letzten Tage in Goa
Nachdem Jo sich ja Anfang Dezember aus Indien verzogen hat um sich weiter in Neuseeland zu vergnuegen (hoff es geht dir da gut, Jo!)...
unser Abschiedsbierchen
hab ich mich noch ein wenig dem lauen Strandleben hingegeben und hab
eine weitere Woche an einem suedlichen und sehr ruhigen Strand in Goa
verbracht. Wieder in einer kleinen Huette, ca 30 Meter vom Strand
entfernt...einfach herrlich!!
meine kleine bescheidene Huette
Ich hatte schon nen bisschen schlechtes Gewissen solange am Strand zu gammeln, aber das is wohl ein Phaenomen von Goa, denn fast alle die ich getroffen hab waren schon laenger da als geplant.
Aber bei solchen wunderschoenen Eindruecken kann man das wohl auch verstehen:
Jedes Mal wieder ein Erlebnis: Der Sonnenuntergang ueberm Meer!
Doch Indien hat ja noch sooo viel mehr zu bieten - vor allem da Goa sehr touristisch ist und nicht das vorweist (das Chaos, die neugierigen Inder, die indische Kultur) was sonst Indien fuer mich bisher ausgemacht hat. Ausserdem hat mich wieder das Abenteuerfieber gepackt und so hab ich aus meiner heimischen Huete ausgecheckt und bin mit meinem Rucksack an einen paar Kilometer weiter entfernten Strand gewandert. Dieser heisst Turtle-Beach (SchildkroetenStrand), und ist Reservat-maessig geschuetzt da zu bestimmten Zeiten hier wirklich Schildkroeten kommen um ihre Eier abzulegen. Dieses Schauspiel wollte ich mir natuerlich nich entgehen lassen und da es an diesem Strand keine Hotels gab plante ich dort eine Nacht im Zelt zu verbringen um mir des Nachts die Schiuldkroeten anzuschauen.
| Bepackt wirkte ich am Strand eher wie ein Ausserirdischer. Eine Frau hat mich sogar gefragt ob ich grad eben von einem Flugzeug abgesprungen waere :) |
| Leider hat sich rausgestellt, dass die Schildkroeten eher um den Vollmond herum auftauchen, aber der fast leere Strand war dennoch umwerfend schoen - vor allem wieder beim Sonnenuntergang :) |
Hampi
Hampi ist mal wieder eine heilige Stadt, die vor allem beruehmt ist durch ihre alten Tempel-Ruinen und die riesigen Felsbrocken die ueberall rumliegen. Sieht auf jeden Fall sehr beeindruckend aus! Auf der Busfahrt dahin hab ich den Englaender Nick kennengelernt und mich auf Anhieb mit ihm verstanden sodass wir dann nen Hotelzimmer geteilt und meine 3 Tage dort gemeinsam verbracht haben.| Die riesigen Felsen laden zum Rumklettern und Spielen ein. Nick hats natuerlich mal wieder uebertrieben und so muss ich wieder alles richten wie man sieht :) |
Auch in Hampi sind die Sonnenuntergaenge bezaubernd...
...und heben den sowieso schon roetlichen Teint der Landschaft noch mehr hervor!
Nick, mein temporaerer Begleiter. Hat echt Spass gemacht mit dir!!!
Am 3. Tag haben wir uns dann nen Motorrad geliehen. Zwar sas er noch nie auf einem und meine Erfahrung beschraenkt sich auf 10 Minuten Training in Brasilien und eine 10 Minuten Einweisung von Jo vor einigen Tagen. Aber wie gesagt: "Everything is possible in India!" Und Mutti, ehe du nen Herzkoller bekommst: Ja wir waren vorsichtig und Verkehr gabs da sowieso kaum!
War schon nen geiles Gefuehl so frei aufm Mopped durch diese herrliche Landschaft zu duesen!
Zwischendurch dann mal wieder ne kleine Staerkung in einem der gemuetlichen Restaurants abseits der Strasse!
An einem der Badeseen war eine Stelle die zum Cliff-Jump gedacht war. Ca 6 Meter stuerzten wir uns todesmutig ins kuehle Nass!
Und da es wirklich sehr warm war nutzen sogar einige Affen eine Wasserstelle zur Abkuehlung!
So schoen Hampi auch war (mal wieder ein Ort an dem man haengenbleiben konnte) so merkte ich doch dass meine Tage in Indien so langsam gezaehlt sind (am 22.12. gehts weiter nach Perth, Australien), und so machte ich mich wieder ueber Nacht auf in den Staat Tamil Nadu in die Stadt Ooty, eine Stadt in den Nilgiri-Bergen. Doch die lange Fahrt bot mir einen Zwischenstopp in Mysore.
Mysore
Obwohl ich nur einen kleinen 5 Stunden-Aufenthalt hatte nutzte ich die Zeit mir einen kleinen Ueberblick ueber die sehr europaeische Stadt zu verschaffen.Sie ist zum Einen beruehmt fuer ihren Palast...
...einen heiligen Huegel, der allerdings auf einiger Wolken keine schoenen Ausblicke bot,
| ...ihre Beedee-Herstellung (das sind kleine Zigaretten, komplett aus natuerlichem Tabak)... |
Bei einem Bummel ueber den Markt wuerden auch wieder die viel verbreiteten natuerlichen Farbpulver angeboten.
| Bei so einem Anblick hat man Lust den ganzen Stand aufzukaufen und sein eigenes Holy-festival zu starten :) |
Ich warte grad auf den Bus nach Kodikanal, in deren Umgebung ich meine letzten Tage in Indien verbringen werde bevor ich am 22. von Kocki nach Perth fliege! Die letzten Eindrueck werden beim naechsten Mal folgen!
Also bis dahin euch ein paar wunderschoene Tage bis Weihnachten, geniesst es!
Und ich muss mich ja doch noch mal entschuldigen, da mein Kommentar vom letzten Mal doch einiges Aufsehen erregt hat: Natuerlich weiss ich, dass auch das schneereiche Winterwetter seine Vorteile hat und auch jetzt geneisse ich abends hier die doch sehr frische Bergluft. Die Naechte koennen hier momentan auch echt kuehl werden! Trotzdem geniesse ich auch die waermende Sonne am naechsten Morgen! Also es hat alles seine Vor- und nachteile. Wichtig is einfach nur: Macht das Beste draus!!!
In dem Sinne liebste Gruesse an euch alle!
Alex