Hallo meine treuen Leser, die mich trotz sehr unregelmaessigen Beitraegen immer noch verfolgen!
Muss mich bei euch entschuldigen da ich mit meinen Berichten wohl schon ca 2 Monate im VErzug bin aber befinde mich grad auf meinem Weg an der Westkueste hoch in den Norden Australiens und hier gibts echt wenig Moeglichkeiten ins INternet zu kommen und wenn dann isses meist saumaessig teuer. Aber ich wollt dennoch mal ein kurzes Lebenszeichen von mir geben, bin grad in Exmouth und hatte eine geniale Schnorchelzeit mit hammergeilen Erlebnissen hier (Haie, Rochen, Walhaie, Schildkroeten, Korallen und abertausenden von bunten Fischchen deren Namen ich leider nich alle behalten konnte - oder manchmal noch nich mal gefragt hab).
Aber mir gehts echt gut hier und hoff auch ihr daheim habt eine gute Zeit. Hier isses tagsueber meist um die 30 bis 35 Grad, nachts bei ziemlichen Wind auch so frisch, dass wir teilweise in laengeren Sachen hier draussen sitzen. Aber so wie ich gehoert hab isses auch langsam in der Heimat Fruehlingszeit! Wuensch euch dafuer allen nur das Beste, lebt eure Fruehlingsgefuehle!
(Sophie, wir holen das dann alles ab Juni nach ;) )
Nach vielen Strandtagen die letzten 2 Wochen machen wir uns gleich auf richtung Innland und planen Mitte Mai in Darwin anzukommen. Yoyo, ich erwarte dich da!!!
Alle die ich in naechster Zeit wohl nicht sehen werde sende ich liebe Gruesse aus der Ferne, ich werd euch trotzdem nicht vergessen!!!
Liebe Gruesse,
Alex
Dienstag, 23. April 2013
Dienstag, 26. März 2013
Meine Zeit in Perth
Hallo meine lieben Leser.
Ja ich weiss ich hab mich schon lang nicht mehr gemeldet aber das liegt nicht daran dass ich nichts erlebt hab. Ich war nur noch lange Zeit in Perth und hab daher dort ein doch eher "normales" Leben gefuehrt. Aber seit gut 2 Wochen bin ich doch endlich wieder auf der Strasse. Doch bevor ich davon anfange zu berichten will ich doch mal eine kurze Zusammenfassung von meinen 2 Monaten in Perth zum Besten geben. Denn dass ich dort so lange war liegt unter anderem daran, dass mir die Stadt echt gut gefallen hat und es immer wieder neue Veranstaltungen und Events gab. Und auch daran, dass ich mich mit dem Hostelmanager ganz gut verstanden hab und er mich fuer ein bisschen Arbeit kostenlos hat bleiben lassen. Ausserdem hatte ich einige Probleme mit meinem Auto die erst noch geklaert werden mussten. Doch jetzt is alles super und meine dicke Uschi bringt mich bisher noch ueberall hin.
Perth ist irgendwie nen bisschen vergleichbar mit Nuernberg: Ein grosses Dorf! Mit den ganzen Vororten drumherum isses zwar schon ziemlich gross aber der eigentliche Stadtkern ist ziemlich kompakt. Die Straende hier sind fuer Stadtstraende echt schoen und dadurch dass Perth auch noch an einem Fluss liegt hat man viel Wasser um sich herum - was ich ja liebe - und obendrauf ist Perth die sonnenreichste Stadt in
Australien! Und die Leute nutzen die schoene Umgebung auch: Gerade in den kuehleren Morgen- und Abendstunden sieht man viele Leute am Fluss joggen, durch die Parks laufen, Kitesurfen, am Strand, in den Cafes,...!
Auch is hier irgendwie immer irgendwas an Veranstaltungen los, sodass die gut 2 Monate echt schnell vergangen sind.
Einige Highlights waren:
Big Day Out - Festival
Ein Ein-Tages-Festival in Perth zum Anfamg des Jahre mit Red Hot Chilly Peppers als Headliner. Miguel-mein bester Kumpel in Perth, er selbst kommt aus Wales- und ich
hatten zwar keine Lust ne Karte zu bezahlen, sind aber trotzdem mal hingefahren um zu schauen ob sich doch ne Gelegenheit ergibt reinzukommen oder
wenigstens die Musik von draussen zu hoeren. Und nach einem total witzigen Nachmittag vor geschlossenen Toren dem Kopf voller Plaene wie wir ueber die Mauer und aufs
Gelaende kommen koennten haben wir gegen abend tatsaechlich geschafft (eher erbaermlich bemitleidenswert als cool, aber das is ne zu lange Story fuer hier) ueber die
Mauer zukommen und die RHCP noch zu sehen. Echt ne witzige Aktion!
Color Run
Dieses coole Event gibt es wohl mittlerweile in mehreren Staedten und vor einigen Wochen war halt Perth dran. Ihr fragt euch was das ist? Sagt euch das Holy-Festivalaus Indien etwas? Der Color Run, mit dem Slogan "The happiest 5 kilometers on the Planet" ist eine Mischung aus Volkslauf und diesem Holyfestival.
Das bedeutet alle tragen weisse Klamotten und laufen eine 5 Kilometer lange Strecke. Unterwegs gibt es verschiede Checkpoints an denen man von Mitarbeitern mit Farbpulver beworfen
wird, sodass man am Ende der 5 Kilometer schon ganz schoen farbig aussieht. Ich weiss nich genau warum aber irgendwie waren Miguel und ich mal wieder die farbigsten von allen ;)
Danach gabs dann noch ne Party vor ner Buehne, von der auch wieder haufenweise Farbpaeckchen verteilt wurden, mit denen sich die Leute dann gegenseitig beworfen haben. Und immer
wieder gabs nen count-down, an dem dann alle gleichzeitig Farbpulver in die Luft geworfen haben. Ein farbenfrohes Erlebnis - und das Ergebnis kann sich wohl sehen lassen!
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| An einem sonnigen Sonntag Morgen in Perth im Park - noch sieht alles ruhig aus...NOCH |
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| noch sind wir alle weiss - naja bis auf Fabian der natuerlich als einziger von tausenden kein weisses Shirt hatte :D |
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| Miguel und ich beim Start - mit ca 30000 anderen Laeufern |
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| Alle warten gespannt auf den Start der "Happiest 5 kilometer on the Planet!" |
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| Hier der Gelbe Checkpoint - unschwer zu erkennen |
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| So langsam nehmen die weissen Shirts schon andere Farben an- doch is das erst der Anfang!! |
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| Am Ende der 5 Kilometer sahen wir schon ziemlich bunt aus... |
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| ...doch dann begann die eigentliche Farbschlacht |
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| wohl eins meiner schoensten Fotos hier aus Australien :D |
Rottnest Island
Ca 20 km vor Perths Kueste ist ein kleines wunderschoenes Inselchen gelegen namens Rottnest Island. Der Name entstand auf Grund der kleinen putzigen Bewohnern da, den Quokkas.![]() |
| Hier sind 2 Vertreter dieser lustigen Gattung |
Als ein Hollaender vor laengerer Zeit auf dieser Insel war, hatte er diese Viecher fuer ne Art Ratten gehalten und daher die Insel als Rattennest, also Rat-Nest, bezeichnet woraus dann imLaufe der Zeit Rottnest wurde. Diese "Ratten" sind aber eher wie kleine Kaenguruhs, bewegen sich auch so huepfend fort, sind total niedlich und auf Grund der fuetternden Touristen auch sehr zutraulich.
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| Wie schon gesagt: Total niedlich... |
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| ...und zutraulich! |
Ich hab den Tagestrip dorthin mit Miguel und nem anderen deutschen Paaerchen gemacht. Als Miguel und ich die Tickets fuer die Faehre und die Leihfahrraeder vor Ort gemacht haben hat und die nette Dame auch noch kostenlos ihre Schnurchelequipment ausgeliehen. Das musste aufm Weg zurueck zum Hostel natuerlich
erstmal ausprobiert werden :)
| ausgeruestet fuer jegliche Schlechtwettereinbrueche gings mit dem Bus zurueck zum Hostel. |
Die Insel ist mit 30 km rundweg mit dem Fahrrad sehr leicht an einem Tag zu umrunden - eigentlich, gaeb es da nich soooo viele wunderschoene Straende und Spots zum Schnorcheln.
Teilweise Klippen, teilweise Strand mit Duenenlandschaft und immer das blau, tuerkise Wasser des Ozeans dazu. Einfach fantastisch!
Eine Woche im Strandhaus
Durch Zufall haben Miguel und ich im Internet ein Angebot gesehen eine Woche fuer guenstiges Geld in einem Zimmer in nem Haus in Strandnaehe zu verbringen. Und da wir beide mal Lust auf nen Wechsel hatten haben wir spontan beschlossen uns diese Erfahrung nicht entgehen zu lassen. Leider war der Hausbesitzer nen bisschen komisch und ziemlich auf Regeln fixiert,sodass es leider zu keiner coolen Strandhausparty kam, aber es war trotzdem mal sehr erholsam aus dem Wusel des Hostels zu entfliehen und seinen eigenen Raum zu haben. Und die Location war natuerlich auch herrlich mit Kitesurf-Option gleich 50 Meter die Strasse runter.| Die Aussicht von unserem Balkon - herrlich hier den Morgen bei einem leckeren Nutella-Brot-Fruehstueck zu beginnen |
Leider war der Wind in der Woche nicht sonderlich gut, sodass ich nur 2 Mal die Gelegenheit hatte
die Strandnaehe zum Kiten zu geniessen. Und ehrlich gesagt hat mir die Action vom Hostel und die Stadtnaehe auch nen bisschen gefehlt. Aber die gabsdanach dann wieder zum Glueck reichlich.
Ein Wochenende im Nationalpark
In der Naehe von Perth gibt es auch einiges zu sehen und so haben wir an einem Wochenende 2 Autos vollgepackt und sind fuer 2 Tage in nen Nationnalpark in der Naehe gefahren. Der Mittelpunkt is ein riesen Stausee - alles Trinkwasser!| Auch wenn man hier nichschwimmen durfte wars dochein schoener Anblick! |
In dem Nationalparks gab es ausserem einige leichte Offroad-Strecken - ein guter Spot meine dicke Uschi und meine Kenntnisse mal zu testen. Sagen wir mal so, wir sind auf jeden Fall heile wieder rausgekommen auchwenn mein Herz schon nen bisschen schneller geschlagen hat bei einigen Passagen. Ich werd auf jeden Fall weiter trainieren :)
| Die dicke Uschi am Fusse ihrer ersten Herausforderung. |
| Noch ein bisschen mentale Unterstuetzung und gutes Zureden |
| Am Ende des Tages haben wir dann nen coolen Campspot gefunden... |
| und da einer von unsere Gruppe am naechsten Tag Geburtstag hatte haben wir auch nochnen bisschen reingefeiert... |
| ...und den naechsten Morgen in Ruhe genossen bis es langsam wieder zurueck nach Perth ging. |
Viele Gruesse von weit weit weg!!!
Alex
Sonntag, 20. Januar 2013
Jobsuche? Autosuche? MISSION ACCOMPLISHED
Sooo, da bin ichmal wieder. Sorry dass ich mich so lange nich gemeldet habe aber war in letzter Zeit hauptsaechlich mit Job- und Auto-Suche beschaeftigt und solche relativ "normalen" Sachen fand ich eher nich so spannend. Aber beides war erfolgreich und die Ergebnisse will ich euch dann doch mal praesentieren:
Es funktionieren zwar nur die ersten 6 von 18 Gaengen, die Bremsen sind nich grad die Besten und die Groesse und Farbe lassen keinen Zweifel offen, dass es sich urspruenglich um ein Produkt fuer das weibliche Geschlecht handelte, aber wie heisst es: "Einem geschenken Drahtesel schaut man nicht in den ...!"
Mittlerweile sind auch beide Pedalen abgefallen aber immer noch schneller als Variante 1.
Viele von euch wissen, dass ich ja normalerweise auf Low-Budget-Trips stehe. Gerade Jo musste ja in Indien diese Erfahrung mit mir machen, aber manchmal muss ein Mann tun, was ein Mann tun muss, und deswegen dachte ich mir: "Wenn schon denn schon!"
Und so kam es dazu dass ich nach einiger Suche dieses wunderschoene Geschoepf gefunden hab:
Mein ...nein.. MEIN (!!!!) Mitsubishi Pajero, V6 3000, zwar von 1993 und schon 367000km aufm Tacho, faehrt aber noch super und begleitet mich hoffentlich fuer den Rest meiner Australienzeit! Is wahrscheinlich nich grad die vernueftigste Entscheidung: Wenn man bedenkt dass die meisten Backpacker hier auf ihrer Reise mehr als 15.000 km zuruecklegen waer ein spritsparender fahrbarer Untersatz sicherlich die oekonomischere Variante gewesen, doch ich war schon immer fasziniert von solch grossen Autos und wenn ichs hier nich kaufe, wann dann. Meine Kleine (hab noch keinen wuerdigen Namen gefunden) hat mich 2650 Euro gekostet, bau mir hinten noch nen Bett rein und dann kann der Road-Trip starten!!!
Werd euch mit Fotos von meinen kommenden Off-Road-Trips auf dem Laufenden halten!
Werd mir dieses Woche auch noch Kite-Equipment kaufen, aber denk das zaehlt nich wirklich als Fortbewegungsmittel. Bin daher mal gespannt ob es noch einen Schritt 4 gibt! Bis jetzt bin ich mit 3 voll zufrieden!!!
Doch da mein Baby wie gesagt ein grosser Schlucker ist wurd es auch Zeit fuer einen:
Und so kommt es dazu, dass ich mal Ingenieur-Bueros putze (is eine coole Erfahrung so einen Arbeitsplatz mal von einer anderen Seite kennenzulernen - und so unterstuetz ich wenigstens etwas das Ingenieurswesen), mal mit Hochdruckreiniger Buero-Eingaenge und manchmal Parkplaetze mit nem Laubgeblaese von Blaettern befreie.
Man kommt sich manchmal vor wie bei Ghost-Busters:
Die Evolution meiner Fortbewegungsmittel:
Schritt 1:
Mein bisheriges Fortbewegungsmittel waren ja (bis auf einige ausgeliehene Fahrraeder, Roller Motorraeder, oder Bus- und Zug-Fahrten und ein Flug) meine guten bequemen Schuhe. Sie haben mich das Himalaya hoch und runter befoerdert, durch Indiens Sand und Geroell begleitet und auch durch Perths Strassen getragen. Ich will diese Gelegenheit nochmal nutzen mich bei meinen Kollegen zu bedanken, denn diese Schuhe hab ich von eurem Abschiedsgutschein bei Sportscheck gekauft. Eine wirklich super Anschaffung - auch wenn man ihnen ihren ausgiebigen Gebrauch schon etwas anschaut :)
Nocheinmal vielen vielen Dank fuer das Abschiedsgeschenk! Und viele Gruesse ins Buero!
Sie begleiten mich weiterhin und sind trotz einiger Gebrachsspuren noch immer so bequem wie zu Anfang.
Schritt 2:
Eine erste Steigerung ergab sich durch meinen Job bei Salvation Army. Dort wurde dieses wunderschoene Geschoepf abgegeben doch konnte auf Grund der zahlreichen Roststellen nicht an Familien weitergegeben werden. Pech fuer die, Glueck fuer mich, denn so hab ich es umsonst bekommen.Es funktionieren zwar nur die ersten 6 von 18 Gaengen, die Bremsen sind nich grad die Besten und die Groesse und Farbe lassen keinen Zweifel offen, dass es sich urspruenglich um ein Produkt fuer das weibliche Geschlecht handelte, aber wie heisst es: "Einem geschenken Drahtesel schaut man nicht in den ...!"
Schritt 3:
Die Endstufe der Evolution is nun erreicht, mein Traum is in Erfuellung gegangen: Mein erstes eigenes AUTO!!!Viele von euch wissen, dass ich ja normalerweise auf Low-Budget-Trips stehe. Gerade Jo musste ja in Indien diese Erfahrung mit mir machen, aber manchmal muss ein Mann tun, was ein Mann tun muss, und deswegen dachte ich mir: "Wenn schon denn schon!"
Und so kam es dazu dass ich nach einiger Suche dieses wunderschoene Geschoepf gefunden hab:
Mein ...nein.. MEIN (!!!!) Mitsubishi Pajero, V6 3000, zwar von 1993 und schon 367000km aufm Tacho, faehrt aber noch super und begleitet mich hoffentlich fuer den Rest meiner Australienzeit! Is wahrscheinlich nich grad die vernueftigste Entscheidung: Wenn man bedenkt dass die meisten Backpacker hier auf ihrer Reise mehr als 15.000 km zuruecklegen waer ein spritsparender fahrbarer Untersatz sicherlich die oekonomischere Variante gewesen, doch ich war schon immer fasziniert von solch grossen Autos und wenn ichs hier nich kaufe, wann dann. Meine Kleine (hab noch keinen wuerdigen Namen gefunden) hat mich 2650 Euro gekostet, bau mir hinten noch nen Bett rein und dann kann der Road-Trip starten!!!
Werd euch mit Fotos von meinen kommenden Off-Road-Trips auf dem Laufenden halten!
Werd mir dieses Woche auch noch Kite-Equipment kaufen, aber denk das zaehlt nich wirklich als Fortbewegungsmittel. Bin daher mal gespannt ob es noch einen Schritt 4 gibt! Bis jetzt bin ich mit 3 voll zufrieden!!!
Doch da mein Baby wie gesagt ein grosser Schlucker ist wurd es auch Zeit fuer einen:
Job!
Die guten alten Zeiten in Australien in denen Backpacker haenderingend gesucht wurdensind leider vorbei und deswegen war es schwierig etwas zu finden. Die Anzeigen in Gumtree (die populaerste Internetseite hier) werden von 1000en von Jobsuchenden gecheckt und die Arbeitsagenturen sind ueberfuellt als gaebs dort 1000 Liter Freibier zu gewinnen. Nach unzaeligen Bewerbungen und einem verplanten Bewerbungsgespraech (is ne laengere Geschichte und wird ein anderes Mal erzaehlt) hab ich jetzt nen ganz coolen Job gefunden. Is erstmal nur auf casual-Basis, das heisst sie rufen michan wenn sie mich brauchen, aber hab letzte Woche einiges an Stunden zusammen bekommen. Und das coole daran is, es sind immer wieder andere Job, wenn sich das meiste auch ums Saubermachen dreht. Ja ihr habt richtig gehoert: Alex ist jetzt ein professioneller Putzer! Die die mich einigermassen kennen oder sogar schon mit mir gewohnt haben werden sich wahrscheinlich denken, dass hier in Australien wirklich alles down-under is - zum Glueck kennt mich mein Chef nich so gut :) Und ausserdem muss ich zugeben dass Putzen auch viel mehr Sinn macht wenn man dafuer bezaehlt wird :DUnd so kommt es dazu, dass ich mal Ingenieur-Bueros putze (is eine coole Erfahrung so einen Arbeitsplatz mal von einer anderen Seite kennenzulernen - und so unterstuetz ich wenigstens etwas das Ingenieurswesen), mal mit Hochdruckreiniger Buero-Eingaenge und manchmal Parkplaetze mit nem Laubgeblaese von Blaettern befreie.
Man kommt sich manchmal vor wie bei Ghost-Busters:
Level 1: Lasst die Geister kommen!!!
Level 2: Wir naehern uns dem Endgegner, Weapon-Update provided!
Um einen guten Job abzuliefern waelz ich mich auch im Dreck!
Heute musste ich in nem Kino nen bisschen ausserhalb von Perth aushelfen - und zwar von 4 bis 8 Uhr MORGENS...und das an einem SONNTAG!!! Hab dafuer das Firmenauto bekommen, bin schon gestern abend hingefahren, hab im Auto aufm MacDonalds Parkplatz gepennt und dann heute nach getaner Arbeit ein Fruehstueck und den Rest des Tages am dortigen Strand verbracht.
Nutellabrote am Strand waren schon in Goa herrlich - und schmecken auch in Australien!
Vor dem Beitritt in dieser Firma hab ichmichmit Gelegenheitsjobs ein bisschen Geld dazu verdient:
- bei Salvation Army hab ich fuer meine Freiwilligenarbeit ein bisschen Essen bekommen
- fuer einen Martial-Art-Shop in der Naehe vom Hostel hab ich mal nen Truck mit Matrazen entleert
- fuer den gleichen Shop hab ich Punching-Bags in allen moeglichen Groessen und Formen gefuellt
- fuer nen Teppichladen hab ich einen Tag Regale aufgebaut
- hab einen Tag 1000 Flugblaetter in Briefkaesten gestopft
Zu letzterem Job muss ich sagen: Eigentlich fand ich den australischen architektonischen Style mit den vielen kleinen Einfamilienhaeusern sehr schoen, doch bei dem Job waeren mir den paar Plattenbauten mit 100 Familien schon lieber gewesen.
Einrichtungen mit so vielen Briefkaesten auf einmal waren leider Einzelfaelle
Ausserdem war es in einem sehr bergigen Stadtteil weswegen mein kleines Bike (siehe Fortbewegungsmittel Schritt 2) und ich ziemlich beansprucht wurden. Dafuer gab es aber immer wieder schoene Aussichten ueber Perth:
Werd mal schauen wie lange mir mein Job nochgefaellt - davon mach ich dann abhaengig wann ich mich mit meinem Truck raus auf Australiens Strassen begebe.
Halte euch weiter auf dem Laufenden!
Machts gut - aber nicht zu haeufig!
Euer Alex
Mittwoch, 9. Januar 2013
Ciao India, Hello Australia
Hallo und frohe Weihnachten an euch alle!!!
Ich melde mich ja mittlerweile aus Perth, Australien wo ich seit dem 23.12. meine Zeit verbringe, aber erstmal bin ich euch ja noch die letzten Erlebnisse von Indien schuldig.
Der Staat Tamil Nadu besitzt mehrere kleinere Staedte in den Bergen, die ich nach meinem 2-Wochen Goa-Strand-Aufenthalt erkunden wollte.
Von Hampi gings ueber den Zwischenstop Mysore (siehe vorherigen Blog) nach Ooty (der Ort heisst wirklich so!). Basti, Fritz, ihr kennt das Gebiet ja schon und jetzt kann ich mir gut vorstellen dass man diese Berge super mit dem Fahrrad geniessen kann (besonders wenns bergab geht :) )!
In der Naehe von Ooty ist der hoechste Berg von Suedindien, der Dotta Betta, doch er ist leider sehr touristisch mit Strasse hoch und Aussichtsplatform. Hab aber mal wieder nen alternativen Weg gesucht - und auch mehr oder weniger gefunden - und bin nach einem Besuch im Botanischen Garten durch einen "Hinterausgang" ab in den Wald um mich von dort durch den Dschungel auf den Berg durchzuschlagen.Auf dem Weg dahin bin ich sogar einigen wilden Bisons begegnet. Sie standen da zwar nur grasend rum aber diese massigen Tiere sind schon echt furchteinfloessend - vor allem wenn man nichwie im Zoo durch einen Zaun von ihnen getrennt ist. Leider is meine Speiecherkarte kaputt gegangen, sodass die entsprechenden Bilder leider fuer immer verloren sind - ausser natuerlich in meinem Gedaechtnis.
Der Berg is wie gesagt sehr touristisch aber man will ja mal auf dem hoechsten Punkt Suedindiens gestanden sein, nech?
Die 2 folgenden Tage hab ich dann in Kodaikanal verbracht und wollte dort eigentlichauch nochein wenig wandern nur hat mir das neblige Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht und so hab ich die Zeit mit Unterhaltungen mit anderen Touris ausm Hostel und mit dem geniessen des leckeren indischen Essens verbracht. Muss man ja nochmal ausnutzen bevor es ins Fastfood-Australien geht.
Ueber Nacht gings dann nach Kochin, wo ich noch einen TAg zum Sightseeing hatte bevor es mit dem Flieger nach Perth weiter ging.
Ich melde mich ja mittlerweile aus Perth, Australien wo ich seit dem 23.12. meine Zeit verbringe, aber erstmal bin ich euch ja noch die letzten Erlebnisse von Indien schuldig.
Der Staat Tamil Nadu besitzt mehrere kleinere Staedte in den Bergen, die ich nach meinem 2-Wochen Goa-Strand-Aufenthalt erkunden wollte.
Von Hampi gings ueber den Zwischenstop Mysore (siehe vorherigen Blog) nach Ooty (der Ort heisst wirklich so!). Basti, Fritz, ihr kennt das Gebiet ja schon und jetzt kann ich mir gut vorstellen dass man diese Berge super mit dem Fahrrad geniessen kann (besonders wenns bergab geht :) )!
In der Naehe von Ooty ist der hoechste Berg von Suedindien, der Dotta Betta, doch er ist leider sehr touristisch mit Strasse hoch und Aussichtsplatform. Hab aber mal wieder nen alternativen Weg gesucht - und auch mehr oder weniger gefunden - und bin nach einem Besuch im Botanischen Garten durch einen "Hinterausgang" ab in den Wald um mich von dort durch den Dschungel auf den Berg durchzuschlagen.Auf dem Weg dahin bin ich sogar einigen wilden Bisons begegnet. Sie standen da zwar nur grasend rum aber diese massigen Tiere sind schon echt furchteinfloessend - vor allem wenn man nichwie im Zoo durch einen Zaun von ihnen getrennt ist. Leider is meine Speiecherkarte kaputt gegangen, sodass die entsprechenden Bilder leider fuer immer verloren sind - ausser natuerlich in meinem Gedaechtnis.
Der Berg is wie gesagt sehr touristisch aber man will ja mal auf dem hoechsten Punkt Suedindiens gestanden sein, nech?
Danach gings mal wieder richtig mit dem
Zelt raus, denn die Umgebung lud schon zum Wandern ein. Wenn die
Berge auch nicht so hoch waren war die Umgebung dennoch wunderschoen.
Mit dem Bus sollte es nach Avalanche
gehen doch da der einzige Bus dahin schon morgens losgefahren war
ging es nur in ein Dorf auf dem Weg dorthin, den Rest wollte ich
laufen. Also kam ich mal wieder irgendwo an, ohne Karte und kein Plan
wo es ueberhaupt langgehen sollte. Aber nen wirkliches Ziel hatte
ichja auch nich, also folgte ich einem Wegweise richtung Staudamm.
Bin dann da an einem der vielen Seen entlang gelaufen – war echt
herrlich.
Umgeben von Waeldern und Bergen liegen
die Seen in wunderbarer Kulisse
Diese Seen wurden kuenstlich aufgestaut
und als Wasserspeicher zum Trinken und fuer die Felder benutzt
Einige Ueberrest zeugen noch davon,
dass hier mal was anderes war als nur ein See
Aber ob kuenstlich oder nicht, schoen
sieht's aus
Auf den Tee- / und Gemueseplantagen
drumherum schaffen die fleissigen Inderinnen
Die Nacht hab ich dann auf einer
kleinen Lichtung verbracht, umringt von Urwald, in der Naehe eines
Wasserlochs. Ich wurde vorher schon gewarnt aufzupassen wegen wilder
Tiere. Angeblich sollte es hier Bisons, Leoparden und sogar
vereinzelt Tiger geben.
Der Typ der diese Falle aufgestellt hat
hat wohl auch daran geglaubt. Da ich lebendige Tiere in Freiheit aber
viel schoener als tot oder in Gefangenschaft hab ich seine kleine
Konstruktion erstmal demontiert.
Auf meiner Nachtwanderung und auch die
Stunden danach hab ich aber bis auch das staendige Gebruelle der
Affen und etwas knacken im Unterholz keine winlen Tiere wahrgenommen.
Morgens gings wieder frueh weiter,
immernochin der Hoffnung den einen oder anderen Dschungelbewohner
anzutreffen – aus sicherer Entfernung versteht sich natuerlich!
Wenn mir auch diese Begegnung nicht
vergoennt war so bot die Natur dennoch einen wunderschoenen Anblick
Hier schwebt der Morgennebel wie
geisterhaft ueber das Wasser des Sees
Und auch die Berge bieten immer wieder
ein schoenes Panorama
So schoen, hier koennte man fast
wohnen.
Naja, vielleicht muss ich mich doch noch
ein wenig weiter umschauen :)
Auf Grund einer langen Trockenperiode
und einem schwachen Monsun dieses Jahr waren die Wasserstaende der
Seen sehr niedrig und das Land und die Ufer drumherum wirkten oft wie
eine trockene Lehmwueste.
Vor allem weil viel Wasser gebraucht
wird um die vielen Teeplantagen zu waessern. Zusaetzlich zum leckeren
Erzeugnis bieten sie mit ihrem satten gruen auch immer wieder einen
herrlichen Anblick
Nachmittags gings dann nach Ooty
zurueck und am naechsten morgen mit der antiken Eisenbahn nach
Coonoor.
Der Ort gefiel mir ansich nicht so gut
und so beschloss ich michhier nicht lange aufzuhalten. Ich nahm daher
nur den Bus zu einem Aussichtspunkt (Lamb's Rock).
Leider war es etwas neblig doch die
Aussicht ins Tal war dennoch ganz schoen.
Hier wars zwar auch sehr touristisch
aber da keine grossartigen Wanderalternativen angeboten waren
beschloss ich den Nachmittag hier faul zu verbringen und auch hier
irgendwo zu uebernachten.
Die Affen drumherum boten dabei sehr
viel Beschaeftigung
Zum Sonnenuntergang war schon keiner
mehr da
Ich fand einen kleinen Trampelpfad der
zu einem kleinen Felsen ein bisschen unterhalb vom Aussichtspunkt
fuehrte
Hier hab ich dann auch die Nacht verbracht und beim Trommeln und Weihnachtsmusik die Aussicht auf die beleuchtete Stadt im Tal genossen.
Leider etwas verschwommen aber das Foto gibt dennoch einen kleinen Eindruck von meinem letzten Schlafplatz draussen in Indien.
Die 2 folgenden Tage hab ich dann in Kodaikanal verbracht und wollte dort eigentlichauch nochein wenig wandern nur hat mir das neblige Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht und so hab ich die Zeit mit Unterhaltungen mit anderen Touris ausm Hostel und mit dem geniessen des leckeren indischen Essens verbracht. Muss man ja nochmal ausnutzen bevor es ins Fastfood-Australien geht.
Ueber Nacht gings dann nach Kochin, wo ich noch einen TAg zum Sightseeing hatte bevor es mit dem Flieger nach Perth weiter ging.
Diese Fischervorrichtungen werden Chinesische Netze genannt, sie werden an einem Flaschenzug langsam runtergelassen, dann wird ein paar Minuten gewartet und dann werden sie wieder hochgezogen. Alle Fische die sich zu dem Zeitpunkt ueber dem Netz befinden werden gefangen.
Ja, schoen war die Zeit in Indien und von der NAtur und kulturell echt ueberwaeltigend. Ich kanns nur jedem weiter empfehlen! Und Jo, die Zeit mit dir war natuerlich das Highlight!!! :)
Viele Gruesse an daheim und an alle anderen Reisenden!!!
Euer Alex
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