Mittwoch, 11. Juni 2014

Von Yurimaguas nach Nauta

Mit dem Boot von Yurimaguas nach Nauta




Das sollte also unser Boot werden, sieht ja erstmal ganz OK aus

 
Diese riesigen Floesse treiben den Huallaga runter bis Yurimaguas
 Auch das Schiff, auf das wir am Vortag eigentlich einchecken wollten konnten wir wieder erkennen. Nee da waren wir doch froh, dass wir dort nicht mitfahren konnten:

...vorne vollbeladen mit Rindvieh...

...und da wo wir eigentlich unsere Haengematten aufspannenwollten...HUEHNER!!! Wenn der Wind unguenstig stand und der Geruch zu uns rueberwehte waren wir nochmal doppelt gluecklich!

Eine Kuh hatte es wohl nicht geschafft oder passte nicht mehr drauf und wurde daher gleich geschlachtet und wahrscheinlich zum naechsten Restaurant verfrachtet.
Wie schon gesagt hatten wir eine winzige Kabine doch die war so schlecht belueftet und voller Kaefer und sonstigem Kriechzeug dass wir uns zusaetzlich noch eine Haengematte aufspannten und die meiste Zeit an Deck verbrachten.

Wie bei allen Transportmitteln in Peru wird jeder Platz genutzt ... nichts fuer Klaustrophobiker!

Dann gings endlich (nach mehr als 24 Stunden Wartezeit und mit NUR 3 Stunden Verspaetung) los, den Huallaga und dann den Maranon entlang Richtung Nauta.

Unser Kapitaen sah auch sehr erfahren und vertrauenserweckend aus!

Schnell liessen wir die Haeuser von Iquitos hinter uns.
 Und auch sonst verging die Zeit auf dem Boot schnell, mit Lesen, Essen (3 Mahlzeiten am Tag waren inklusive), in der Haengematte chillen, und Bierchen und Rum trinken :)

Und so wurde es schnell Abend und der Sonnenuntergang ueber dem Huallaga
sorgte fuer ein wunderschoenes Panorama.


Am naechsten Morgen herrschte auf einmal grosse Aufregung und Bewegung auf dem Schiff, denn aus den Doerfern vom Flussufer kamen Bewohner auf kleinen Booten vorbei um bei uns anzulegen und ihre Waren anzubieten.

unter Anderem Bananen von den vielen umliegenden Plantagen.


Ansonsten war der Anblick relativ aehnlich zu dem den wir schon auf unserem Paddeltrip auf dem Huallaga so oft bewundern durften.

Gerade die kleinen Doerfer am Flussufer waren ein tolles Motiv.

Das Leben der Leute hier ist einfach komplett verschieden von dem in der Stadt, aber total interessant!!!
 Tja und so verging die Zeit im Boot wie im Flug und nach ca 40 Stunden nach Ablegen in Yurimaguas liefen wir morgens um 5:30Uhr in den Hafen von Nauta ein. Hier sollte unser naechstes Abenteuer beginnen...der Bericht folgt in Kuerze :)

Liebste Gruesse in die deutsche Hitze. Hoffentlich habt ihr es wenigstens weniger schwuel als wir hier!


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